Im Zuge der Recherche und thematischen Aufbereitung unserer aktuellen Turnton-Manifestation im Schifffahrtsmuseum Rostock hatten wir die wunderbare Möglichkeit uns in den Austausch mit Forschungseinrichtungen wie dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), dem Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (Geomar) oder dem Johann Heinrich von Thünen-Institut zu begeben. Ergebnisse dieser Recherche sind direkt in die Ausstellung eingeflossen, darüber hinaus bilden Vorträge von Wissenschaftler*innen aus diesen Institutionen einen Teil des begleitenden Vermittlungsprogrammes.
CO₂ Binden - das Klima schützen: Sind Meere ein Teil der Lösung?
Wie kann das Meer helfen, das Klima zu schützen? Wissenschaftler*innen der Forschungsmission CDRmare geben Einblicke in aktuelle Forschung zur CO₂-Entnahme aus der Atmosphäre und beleuchten die Rolle von Meeren und Küsten im Klimaschutz. Im Fokus stehen sowohl die Potentiale als auch die Risiken verschiedener Methoden – und die Frage, welche Bedeutung sie für die deutschen Klimaziele haben.
Zum Einstieg erklärt die Umweltethikerin Lieske Voget-Kleschin, warum CO₂-Entnahme notwendig ist und welche gesellschaftlichen Herausforderungen damit verbunden sind. Anschließend stellen die Naturwissenschaftler*innen Anna Anschütz und Florian Stahl zwei konkrete marine Ansätze vor: biologische Methoden wie Algenwälder, Seegras- und Salzwiesen sowie die sogenannte beschleunigte Verwitterung, ein geochemischer Ansatz zur Erhöhung der CO₂-Aufnahme im Meer.
Im Anschluss sind alle Teilnehmenden herzlich eingeladen, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren.
Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung von Time’s Up im Schifffahrtsmuseum Rostock, in der die fiktive Stadt Turnton im Jahr 2047 einen Blick auf mögliche Zukunftsszenarien im Umgang mit dem Klimawandel wirft.
Um Anmeldung bis zum 04. Mai 2026 unter info@schifffahrtsmuseum-rostock.de oder +49 381-12831364 wird gebeten.
Der Eintritt beträgt 5,- Euro, inklusive Museumseintritt.